"Camerata Enescu" wurde 2007 in Stuttgart gegründet mit dem Wunsch, den bedeutendsten Vertreter der Rumänischen Musik bekannt zu machen. "Camerata Enescu" vereint hervorragende junge Musiker aller Nationalitäten aus Baden-Württemberg, unter der Leitung von Luminitza Petre.

Besetzung

1. Violine

Sachiko Kobayashi

Ioana Moldovan

Cordula Kurthen

Annette Köhler

Oana-Sabina Bunea

2. Violine

Alina Abel

Mathias Neundorf

Veronika Kilchenko

Rajisa Dubitsky

Viola

Teresa Jansen

Tomoko Yamasaki

Agata Zieba

Cello

Doris Untch

Marie Louise Lind

Vatche Bagratuni

Bass

Stanislaus Anishanka

Flöte

Teodor Tirlea

Steffanie Wilbert

Oboe

Georgi Kalandarishwilli

Ludovic Armin Cora

Klarinette

Kamol Kyamov

Anton Toth

Fagott

Alexandru Cosma

Constantin Gerstein

Hörner

Carsten Duffin

Josu Alcalde Polo

Pauke

Thomas Abel

George Enescu

George Enescu, (auf seinen in Frankreich veröffentlichen Werken zeichnet er mit Georges Enesco) - geb. 19. August 1881 in Liveni Virnav Rumänien (heute George Enescu) gestorben 4. Mai 1955 in Paris.

Enescu spielte bereits mit vier Jahren Violine, mit fünf komponierte er, und unter seinen ersten Lehrern befand sich der Komponist Eduard Caudella. 1888 bis 1894 studierte er in Wien, unter anderem bei Josef Hellmesberger junior, Ludwig Ernst und Robert Fuchs. Bereits 1889 debüttierte er öffentlich als Violinist. 1895 bis 1899 absolvierte er zusätzlich ein Kompositionsstudium am Conservatoire de Paris bei André gedalge, Jules Massenet und Gabriel Fauré, zu seinen Mitschülern zählten Maurice Ravel, Florent Schmitt und Charles Koechlin.

1898 erklang in den Concerts Colonne sein Opus (Werk), 1, das Poème roumain; im gleichen Jahr begann er in Bukarest zu dirigieren.

1902 gründete Enescu mit Louis Fournier und Alfredo Casella ein Klaviertrio, 1904 das Enescu - Quartett. Parallel zu seinen Aktivitäten in Paris wirkte er jedoch auch in seinem Heimatland wo er ein Haus in Sinaia besaß. Er rief 1912 in Bukarest den Enescu - Preis für Komposition ins Leben und leitete 1914 die erste vollständige Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie in Rumänien. 1917 gründete er das George - Enescu - Sinfonieorchester in Iași sowie schließlich die Gesellschaft rumänischer Komponisten.

1921 eröffnete er mit seinem Lohengrin-Dirigat die rumänische Staatsoper in Bukarest und fand 1932 durch seine musikwissenschaftliche Studien Aufnahme in die rumänische Akademie.

Nach einer Konzertreise in die Vereinigten Staaten im Herbst 1946 kehrte Enescu allerdings aus Protest gegen die kommunistische Regierung nicht mehr nach Rumänien zurück.

Er starb am 4.5.1995 in Paris und ist auf dem Prominentenfriedhof Père Lachaise beerdigt.

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